| Bei der Kurzsichtigkeit (Myopie) besteht ein Mißverhältnis zwischen der Kurvatur der Hornhautradien (zu steil) und der Achslänge des Augapfels (zu lang).
Bei der Orthokeratologie (Ortho-K) wird während des Schlafes über Nacht duch das Tragen einer geeigneten Kontaktlinse die Kurvatur der Hornhaut geplant so abgeflacht, daß über den folgenden Tag ohne Brille gesehen werden kann.
Natürlich gibt es einige Tücken und Fußangeln bei der Orthokeratologie, auf die hier nicht im einzelnen eingegangen werden soll. Das Premiolens® - Konzept gibt mit seiner kompletten Untersuchung von Anatomie und Optik der vorderen Augenabschnitte schnell Auskunft, ob im Einzelfall Erfolgsmöglichkeiten bestehen.
Beim Premiolens®-Konzept wird zur Optimierung der Anpassung auf eine Vielzahl weiterer Daten zurückgegriffen, die eine deutlich bessere Bestimmung der Form der Kontaktlinse gestatten, als bei Vorhandensein nur der Basisinformationen.
Die zusätzlichen Informationen werden mit Hilfe von
- Hornhauttopographie,
- Videokeratoskopie,
- Aberrometrie/Wellenfrontanalyse,
- Scheimpflug-Photographie
- okulärer Kohärenztomographie des Vorderabschnittes
- Endothelphotographie
erhoben und nach dem Premiolens®-System ausgewertet.
Im Premiolens®-Konzept erfolgt dann noch eine individualisierte Bestimmung des bestgeeigneten Materials für das individuelle Auge und fertig ist Ihre individuelle Premiolens®-Kontaktlinse.
Auf der Basis dieser Informationen gelingt die Bestimmung der individuellen Linse deutlich präziser.
Die Kosten sind nicht unbeträchtlich, da in der Einführungsphase zum Aufbau der Hornhautabflachung mehrer Kontaktlinsen in kurzem Abstand erforderlich werden können. Die gesetzlichen Kostenträger übernehmen die Kosten in der Regel nicht, bei privaten Kostenträgern wird im Einzelfall entschieden.
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